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Sprechstunden im TRANSPLANT ZENTRUM

Die Entscheidung für oder gegen eine Transplantation

Wenn sich Ihre Grunderkrankung verschlimmert, ist der Moment gekommen das Thema Transplantation anzusprechen, und dies als zusätzliche Behandlungsoption zu präsentieren. Gemeinsam mit uns entscheiden Sie, ob Sie eine Transplantation durchführen lassen möchten oder nicht, wobei wir Sie dabei unterstützen, diese Entscheidung zu treffen.


Abklärung notwendiger Voruntersuchungen

Erstkontakt: Der erste Kontakt mit unserem Transplantationszentrum erfolgt über die Transplantations-Sprechstunde. In der Regel werden Sie von der Hausärztin überwiesen, wenn aufgrund Ihrer Beschwerden oder Erkrankung eine Transplantation als Therapieverfahren in Betracht kommt. Bitte bringen Sie deshalb zur Erstvorstellung alle Unterlagen zu ihrer Krankengeschichte mit. 

Die Nieren-Sprechstunde wird von Frau Dr. Sarah Khan Blouki geleitet.       
Die Sprechstundenzeiten sind:

Dienstag - Mittwoch: 07:30h - 12:00h

Tel.: +49 6221 9112 611

Fax.: +49 6221 56 8318     
E-Mail: nieren@transplantzentrum-heidelberg.de

 

Die Leber-Sprechstunde wird von Herrn Prof. Dr. Arianeb Mehrabi geleitet.       
Die Sprechstundenzeiten sind:

Montag: 08:00h - 12:00h

Mittwoch: 08:00h - 12:00h

Tel.: +49 6221 56 6292

Fax.: +49 6221 56 5504     
E-Mail: leber@transplantzentrum-heidelberg.de

 

Die Transplantations-Sprechstunde für Kinder wird von Herrn Prof. Dr. Burhard Tönshoff geleitet.         
Die Sprechstundenzeiten sind:

Montag - Donnerstag: 08:00h - 16:00h

Freitag: 08:00h - 15:00h 

Tel.: +49 6221 56-32322

Fax.: +49 6221 56-7049  
E-Mail: burkhard.toenshoff@med.uni-heidelberg.de

 

Bei der Erstvorstellung werden die Sprechstunden-Ärzte mit Ihnen gemeinsam die Möglichkeit einer Transplantation prüfen und im Detail besprechen. Auf jeden Fall sind vor einer Transplantation viele verschiedene Untersuchungen notwendig, um die Ausmaße und Besonderheiten Ihrer Erkrankung, das Operationsrisiko sowie Ihre Eigenschaften und Eignung als Organempfänger einschätzen zu können. Dazu gehört auch der Ausschluss von Tumoren und Infektionen im Körper. 

Solche Untersuchungen erfolgen in der Regel stationär. Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten dieser Untersuchungen. Bei Ihrer Entlassung bekommen Sie einen Bericht über eventuelle weitere noch ambulant durchzuführende Konsile. Alternativ bekommen Sie von uns eine Checkliste über sämtliche notwendigen Untersuchungen, die Sie entweder ambulant oder in einem Partner-Krankenhaus durchführen lassen können. Die komplette Durchführung der Untersuchungen beansprucht mehrere Tage. 

Zu den notwendigen Untersuchungen gehört immer auch eine psychosomatische Evaluation. Diese wird in der Regel von dem im Transplantationsteam tätigen Psychosomatiker durchgeführt. Ziel dieser psychosomatischen Untersuchung ist es zu prüfen, ob Sie als Patient*in aktuell den Anforderungen des Transplantationsprozesses gewachsen sind und welche weiteren Maßnahmen im Rahmen eines multidisziplinären Behandlungskonzeptes möglicherweise erforderlich sind.

Zweitkontakt: Nach Abschluss aller Untersuchungen erfolgt die Vorstellung in der Anästhesieabteilung. Da jede Transplantation einen großen Eingriff mit möglicher Herzkreislaufbelastung darstellt, sind Untersuchungen am Herz und an der Lunge unerlässlich. 

Jetzt ist es wichtig, zeitnah einen neuen Termin in unserer Sprechstunde zu vereinbaren, damit wir ohne Verzögerung das weitere Vorgehen abstimmen und die Entscheidung über Ihre Listung in unserer interdisziplinären Transplantationskonferenz treffen. Sie werden über den Beschluss telefonisch informiert und unmittelbar als Wartelistenkandidat*in  für eine Transplantation bei Eurotransplant angemeldet.


Notwendige Unterlagen

Was Sie für einen Termin Im TRANSPLANT ZENTRUM brauchen

Checkliste:

•   Über- oder Einweisung Ihrer Haus- oder Fachärztin

•   Versichertenkarte der Krankenkasse

•   Versichertenkarte oder die Erklärung der Kostenübernahme der privaten Krankenversicherung

•   Personalausweis oder Reisepass

•   Befunde, Röntgenbilder oder Arztbriefe früherer Klinikaufenthalte

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